- Viele Kunden unterschätzen die Stromversorgung und die damit verbundenen Probleme. Geräte, die für die Stromversorgung Akkus im Mikrozellenformat (AAA) verwenden, sind weniger gut geeignet, da die maximale Akkukapazität systembedingt auf unter 1000 mAh Akkukapazität begrenzt ist. PMR446-Funkgeräte, die für die Stromversorgung Akkus im Mignonzellenformat (AA) verwenden, erlauben, dass Akku mit 2400 mAh und höherer Kapazität verwendet werden können. Diese unterschiedlichen Akkukapazitäten können direkt in Betriebszeit umgelegt werden. Ein Akkusatz mit 750 mAh Kapazität erlaubt etwa 7 Stunden Betriebszeit, ein Akkusatz mit 2100 mAh ca. 18 Stunden. Leider ist es so, dass die meisten preiswerten PMR446-Funkgeräte mit Mikrozellen (AAA) bestückt werden müssen. Diese Problematik kann man umgehen, wenn man einen zweiten Akkusatz mitführt oder ein Funkgerät mit externer Ladebuchse zur Anwendung bringt. Über die Ladebuchse können die Funkgeräte während der Fahrt an dem12 Volt Bordnetz aufgeladen werden. Diese Überlegung steht aber im Widerspruch zu der Empfehlung, dass "jeder" ein eigenständiges System ohne rumhängende Kabel & Co verwenden sollte. Zudem kann es sein, dass über die Zündung, Einspritzanlage, Bordcomputer und Lichtmaschine starke Störungen in das Funksystem eingestreut werden, wenn das Funkgerät über einen Niederspannungsadapter mit dem 12 Volt Bordnetz verbunden ist. Diese Störungen erhöhen den Anteil der in Punkt 2 beschriebenen Störsignale nochmals. Eine Abschirmung und Blockung ist sehr aufwendig und steht oft in keinem Verhältnis zur Verbesserung. In diesen Fällen ist ein zweiter Akkusatz die preiswerteste Lösung.
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